Frontansicht der KITA Juno
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Unsere Räumlichkeiten

Seit April 2008 haben wir die 4 Gruppenräume (jeweils mit kleinerem Nebenzimmer) und den Flur in verschiedene Funktionsräume / Fachbereiche aufgeteilt. Diese Einteilung entstand, nachdem wir uns im Team mit dem Orientierungsplan auseinandergesetzt hatten. So können die Kinder selbständig handeln und gezielt nach ihren Interessen den Alltag erleben.
Die „Öffnung“ der Räume bereichert den Kindergartenalltag, bietet mehr Spielbereiche und löst die starren Gruppenstrukturen auf.


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Lernwerkstatt

In den ersten Lebensjahren lernen Kinder schnell und leicht, wodurch sie in einem großen Umfang Wissen erwerben. Zudem sind die ersten Lebensjahre grundlegend für den Spracherwerb.

Dass die Kinder in dieser Phase bereits ein großes Interesse an Zahlen und Buchstaben haben, ist der Ansatzpunkt der Lernwerkstatt. Sowohl in freien als auch in gezielten Angeboten und Projekten sollen Neugier und Freude an Buchstaben und Zahlen geweckt werden. Dafür steht den Kindern ein breites Spektrum an Zahlen- und Buchstabenspielen wie ABC Memory, Stempelspiele sowie themenbezogene Bücher zur Verfügung. Mit ihnen können die Interessen aller Kinder jeder Altersgruppe angesprochen und intensiviert werden. Gestalten die Kinder mit Zahlen und Buchstaben, so haben sie die Möglichkeit, aktuelle Themen kreativ in Gruppenaktivitäten umzusetzen.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Lernwerkstatt sind die Regelspiele und Puzzle. Diese sind für die Kinder frei zugänglich und können sowohl selbständig als auch begleitend gespielt werden. Sie werden regelmäßig  gegen neue Materialien ausgetauscht. Mit dem Anbieten von Regelspielen wie Memory oder Mensch-ärger-dich-nicht werden den Kindern auf spielerische Art die Freude am Spiel und die Regeleinhaltung (z.B. Einhalten der Reihenfolge) nahe gebracht und sie verbessern ihre Konzentration und Ausdauer im Spiel. Dabei können sie gezielt gefördert werden. Im Spiel erlernen die Kinder das Zuordnen von Farben und Formen sowie das Zählen, was die Entwicklung der Sprache fördert.

Rollenspiel

Im Rollenspiel projiziert das Kind seine eigenen Vorstellungen von der Welt in das Spiel und bringt sich damit der realen Welt näher. Das bekannteste Kinderrollenspiel, das bestimmt jeder kennt und schon mindestens einmal im Leben gespielt hat, ist: „Vater, Mutter, Kind“.
Das Kind hat die Gelegenheit Pläne zu machen, Probleme durchzuspielen, Lösungsmöglichkeiten zu entdecken und zu beurteilen, sowie die Abfolge der Ereignisse selber zu gestalten. Wichtig ist, dass den Kindern die Möglichkeit und der Platz geboten werden, damit sie sich im Rollenspiel ausdrücken können, denn Rollenspiel findet ständig und überall statt, ist nicht unbedingt bezogen auf einen Raum. Durch die bauliche Aufteilung des Zimmers finden die Kinder auf 2 Spielebenen und kleinen Nischen ausreichend Platz, in denen gespielt werden kann.

Bücherei

Kinder lieben das Betrachten und Lesen von Büchern.

Der frühe Kontakt zu Büchern ist wichtig und wird bei uns im Kindergarten im täglichen Alltag verknüpft. Es ist uns wichtig, dass die Kinder einen barrierefreien Zugang zu den Büchern ermöglicht bekommen. Die Kinder werden durch Bilderbuchbetrachtungen an die Lese- und Sprachkompetenz herangeführt.
In kleinen Gruppen besteht die Möglichkeit durch gezieltes Vorlesen von Märchen und Geschichten die Mimik und Gestik gezielt als Gestaltungsmittel einzusetzen. In unserer Kinderbücherei kann jederzeit vorgelesen werden und es besteht die Möglichkeit Bücher eigenständig zu lesen/betrachten oder Hörspiele zu hören. Um den Kindern und Kollegen den Zugang zu vereinfachen, wurden die Bücher in vier Themenbereiche aufgeteilt und gekennzeichnet. Die Kinder nutzen diesen Bereich auch gerne, um eigene Bücher von zu Hause mit ihren Freunden zu betrachten.

Entdeckungszimmer

Durch vielfältige Materialien und Angebote bieten wir hier „Naturwissenschaft“ zum Anfassen. Im Raum befinden sich:
Magnete, ein Elektrobaukasten, Lupen, ein Mikroskop, Schaukästen, Bücher und Material über Tiere und Pflanzen.

Sowohl im freien, spielerischen Experimentieren als auch in gezielten Angeboten können die Kinder Naturphänomenen auf die Spur kommen. Sie stellen Fragen, die wir durch beobachten und experimentieren gemeinsam beantworten.
Immer wichtiger wird uns die Naturerfahrung bei gemeinsamen Ausflügen in den Wald und auf die Wiese, hier können die Kinder „mit allen Sinnen“ Erfahrungen machen und werden ganzheitlich gefördert.

Kinder mit Naturerfahrung und pädagogische Ziele:
- Kinder erleben die Natur als Ganzes
- Kinder haben weniger Angst vor unbekanntem Terrain
- Orientierung und Aufmerksamkeit wird besser geschult
- Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit wird gefördert
- Mit allen Sinnen erfahren Kinder Jahreszeitenzyklus, Wettererscheinungen, Pflanzen, Tiere, Wachstum, Lebenszusammenhänge
- Kinder entdecken Sinnhaftigkeit der Welt
- Können selbstbestimmt körperliche Fähigkeiten erproben
- Aktiv sein und entspannen
- Wertschätzung und Achtsamkeit für alle Lebewesen entwickeln  „Nur was ich schätze, kann ich schützen“

Bauraum

Kinder erobern sich die Welt unter anderem durch das Begreifen und Gestalten mit ihren Händen. Im Bauraum finden sie Materialien wie Holzbausteine, Figuren und Tiere, eine Holzeisenbahn, Legos und verschiedene Naturmaterialien, Murmelbahnen zum freien Gestalten und Umsetzen ihrer fantasievollen Vorhaben.
Neben der Erfahrung von Struktur, Form, Beschaffenheit, Eigenschaft und Farbe der Materialien, setzen sie sich im Spiel mit der Statik und den physikalischen Gesetzen auseinander, stellen Hypothesen auf, bestätigen oder verwerfen diese wieder. Die Kinder erfahren sich so selbst als Schöpfer neuer und eigener Welten. Das zur Verfügung stehende Materialangebot wird mehrmals jährlich gewechselt, so dass stets attraktive Materialien angeboten werden können. Ebenso wird in gewissen Zeitabständen das Baumaterial durch „Echtmaterialien“ wie Kartons, Röhren und Becher ersetzt. Im Bauzimmer befindet sich auch ein Architektentisch, an welchem die Kinder mit Lineal, Geodreieck und anderen Hilfsmitteln Pläne, Entwürfe und Skizzen entwerfen können.

Musikzimmer

„Musik ist die Sprache des Herzens“ (Mieczyslaw Studzienny)

Musik zählt mitunter zu einem der wichtigsten Entwicklungsbereiche für Kinder. Nicht nur werden durch das Experimentieren mit verschiedenen Instrumenten, Liedern und Rhythmen nachweislich Konzentrationsfähigkeiten, Motorik und Rhythmusgefühl geschult. Musik ist ebenso ein Mittel dafür, das Selbstbewusstsein und soziale Verhalten der Kinder zu stabilisieren.
Die Kinder dürfen in unserem Musikzimmer ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen und mit den bereitgestellten Materialien verschiedene musikalische Abläufe komponieren.
Durch unser Angebot von vielen unterschiedlichen Instrumenten, unter anderem einem Klavier, Boomwhackers oder einer „Ocean Drum“, haben die Kinder die Möglichkeit, Freude am Musizieren und Singen zu entwickeln und ganzheitlich in die Welt der Musik einzutauchen.

Ideenwerkstatt und Werkraum

Durch das Bereitstellen vielfältiger Materialien werden die Kinder zum freien und kreativen Tun angeregt.
Beim lustvollen Beschäftigen mit den unterschiedlichsten Werkstoffen werden viele Fertigkeiten und Fähigkeiten erworben. Vorraussetzung ist eine vertrauensvolle Atmosphäre und viel Raum und Zeit zum Ausprobieren und Experimentieren mit den Materialien. Das freie und kreative Tun steht im Vordergrund. Der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis: „Der Weg ist das Ziel.“

Unser Raum ist in verschiedene Bereiche eingeteilt:
- ein Mal- und Bastelbereich (mit Kleber, Scheren, Farbstiften und Wachsmalkreiden, Knete, Deltasand, viele Papierarten etc.),
- einen Wasserfarbenbereich mit Staffeleien und verschiedenen Farbangeboten (Aquarell- und Wasserfarben, Dispersion),
- einen Bereich für textiles Gestalten (Filzen, Weben, Nähen Sticken)
- einen separaten Raum für Holz- und Tonarbeiten (mit einer Werkbank, Schraubstock, verschiedenen Werkzeugen und unterschiedlichen Holzarten.)

Da alle Bereiche aus Zeit- und Platzgründen nicht gleichzeitig zu realisieren sind, legen wir den Schwerpunkt im Wechsel auf einzelne Bereiche. Zudem finden in unserer Ideenwerkstatt auch regelmäßig gezielte Bildungsangebote statt, für die wir Kinder auswählen, uns an ihren Stärken und Schwächen orientieren und ihren Interessen nachgehen.

Bewegungsraum

Hier haben die Kinder Raum und Zeit grundlegende, körperliche Erfahrungen zu sammeln. Mit verschiedenen Materialien können sich die Kinder eigene Bewegungslandschaften aufbauen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Jedes Kind hat die Möglichkeit hier bis an seine Grenzen zu gehen, auszuprobieren - "was kann ich, was traue ich mir zu" - oder sich auch mal etwas zurückzuziehen, auszuruhen und zu entspannen. Das freie Spiel im Bewegungsraum steht im Vordergrund. So können wir die Ideen der Kinder aufgreifen und vertiefen. Zusätzlich werden verschiedene Spielstunden zum Thema Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer, Kräfte messen, Geschicklichkeit und vieles mehr eingebaut. Rhythmikstunden, Entspannungsübungen, Tänze, Lauf- und Wahrnehmungsspiele fließen mit ein.
"Bewegung" findet nicht nur bei uns in der Einrichtung statt. Unser Außengelände wird stark mit einbezogen. Vor allem auch der nahe gelegene Wald wird oft zum freien Bewegungsfeld. So bergen der Wald und die Natur noch andere Herausforderungen und regen viele Kinder auf unterschiedliche Art und Weise an. Nicht nur die Motorik wird im Bewegungsraum gefördert, vor allem der Umgang miteinander und die Rücksichtnahme untereinander sind ein weiterer wichtiger Bestandteil.

Das Vogelnest

Das Vogelnest richtet sich vorwiegend an die Kinder, welche im September im Kindergraten neu anfangen. Manchmal haben Kinder, welche neu in die Einrichtung kommen noch Probleme sich im offenen Konzept, bei der Auswahl der Fachräume und im Wechsel der Bezugspersonen in den Funktionsräumen zurechtzufinden.
Die Sicherheit, die ein strukturierter, gleichbleibender Alltag den Kindern bietet, fehlt manchen Kindern am Anfang. Diese Kinder werden am Morgen im Kindertreff in das Vogelnest übernommen. Sie können dort gemeinsam frühstücken und den Vormittag dort verbringen. Die Anzahl der Kinder beschränkt sich am Anfang auf etwa 12 Kinder um auch dort eine Sicherheit durch eine kleine überschaubare Gruppe zu erlangen. Es können nicht alle neuen Kinder aufgefangen werden. Es muss eine individuelle entschieden werden, welches Kind es am dringendsten benötigt.

Das Spielmaterial ist nicht fachraumspezifisch sondern bietet eine kleine Auswahl aus allen Fachbereichen. Um den Kindern eine gute Übersicht zu ermöglichen ist eher wenig Spielmaterial vorhanden. Es ist abgestimmt auf eher jüngere Kinder. Wenn die Kinder genügend Sicherheit im Kindergarten gewonnen haben, können sie jederzeit in die einzelnen Fachräume überwechseln. Dieser Zeitpunkt orientiert sich an den Kindern und deren Bedürfnissen.

Kleinkindgruppe

Die Räumlichkeiten für zehn Kinder unter drei Jahren befinden sich im Obergeschoss des Kindergartens. Sie sind etwas separiert und umfassen zwei Spielräume, eine Küche mit kindgerechtem Essbereich, ein Badezimmer sowie einen Schlafraum.

Zu Beginn ist es wichtig, dass es für das Kind eine individuelle und wertschätzende Eingewöhnung in den Kindergartenalltag gibt. Hier wird auf die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern eingegangen. Die Zeit im Kindergarten wird kontinuierlich gesteigert. Der Ablöseprozess von den Eltern variiert von Kind zu Kind und wird jeden Tag aufs Neue mit den Eltern abgesprochen. Da es für viele Kinder die erste Fremdbetreuung ist, ist es wichtig, dass diese Phase behutsam und mit viel Einfühlungsvermögen gestaltet wird. Vor Beginn der Eingewöhnung finden im Juni/Juli sogenannte Mini-Clubs statt. Hier lernen sich die Kinder und Eltern an vier Nachmittagen untereinander kennen. Die Räume können erkundet werden und es werden erste zarte Kontakte zu den Erzieher/innen geknüpft. In dieser Zeit gibt es auch Raum für aufkommende Fragen und Ängste bezüglich er Eingewöhnung und der folgenden Zeit im Kindergarten.

Im Alltag der Zwergengruppe gibt es viel Zeit für das Freispiel der Kinder. Dies wird von den Erzieher/innen individuell gestaltet und auf die jeweiligen Bedürfnisse dieser abgestimmt. Die Interessen werden aufgegriffen und in den Kindergartenalltag integriert. Die Kinder werden an ihrem Entwicklungstand abgeholt und in gezielten Bildungsangeboten gefördert. Im gemeinsamen täglich wiederkehrenden Kreis soll die Zusammengehörigkeit gestärkt und die Aufmerksamkeitsspanne gefördert werden. Zum Kindergartenalltag gehören auch regelmäßige Zeiten an der frischen Luft. Dies können Spaziergänge oder auch das Freispiel im Garten sein.
Die spätere Eingewöhnung in den Kindergarten wird für die Kinder fließend gestaltet. Eine Erzieher/in frühstückt regelmäßig mit einer Kleingruppe der Zwergen-Kindern im Bistro des Kindergartens. Nach dem Frühstück dürfen sich die Kinder in den unteren Fachräumen aufhalten. Zu Beginn noch mit Begleitung der Erzieher/in, nach und nach jedoch auch schon alleine. Durch den Schichtdienst und den Aufenthalt am Nachmittag im Kindergarten kennen die Kinder die Räume und Erzieher/innen bereits. Nach und nach nehmen die Kinder auch schon an ihren späteren Stammgruppen teil, sodass der Übergang im September reibungslos ist.

Bistro

In unserem Bistro können die Kinder zwischen 7.15 und 11.00 Uhr selbstständig frühstücken. Jedes Kind bringt ein gesundes und ausgewogenes Vesper von zu Hause mit und kann entscheiden mit wem es zusammen essen möchte. Für das Frühstück stehen den Kindern Geschirr und Getränke (Wasser und Tee) zur Verfügung. Nachdem die Kinder sich ihren Platz ausgesucht haben, entnehmen sie im Regal selbstständig eine Tasse und einen Teller. Ist das Frühstück beendet, räumen sie ihr benutztes Geschirr auf den Geschirrwagen. Den Müll können die Kinder in die für die Mülltrennung farblich gekennzeichneten Eimer entsorgen.

Während des Vormittags werden die Kinder von den ErzieherInnen an das Frühstück erinnert. Je nach Bedarf werden Kinder beim Frühstück von den ErzieherInnen begleitet und unterstützt.


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